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Dietrich Förster und Christine Lindner
Objekte, Bilder und Zeichnungen

17.2.-23.3.2008 in der Galerie Markt Bruckmühl

Der Bildhauer Dietrich Förster aus Kinsau (Nähe Schongau) und die Malerin Christine Linder aus München zeigen gemeinsam ihre Arbeiten. Die Galerie führt damit ihr Konzept fort, zwei Künstler zusammen zu präsentieren, in diesem Fall wieder ein malerisches und ein bildhauerisches Werk.  Wie bereits häufig vorgekommen,sind sich die beiden Künstler, die von der Jury der Galerie zu einer Ausstellung  "zusammengefügt" wurden, vorher nie begegnet.
Die in Bad Reichenhall geborene Christine Linder besuchte für die Dauer von 5 Jahren die Mal- und Zeichenklasse an der Fachschule für Holzschnitzerei in Berchtesgaden. Sie wurde Meisterschülerin für Holzschnitt bei Professor Hansen, verbrachte mehrere Jahre als freischaffende Künstlerin in Hamburg und lebt seit 1974 freischaffend in München und Tittmoning.Christine Linder war an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen  im In- und Ausland beteiligt. Ihre Bilder erwarten vom Betrachter, dass er sich Zeit nimmt, um die ihnen innewohnenden Kräfte wahrzunehmen. Bildtitel wie "Zwei Teile", "Hell zu Dunkel" oder "Verschränkung" weisen auf das Vorhandensein von gegensätzlichen Komponenten in ihren Bildern hin. Die selten pastos, fast immer transparent aufgetragenen Farben - vielfach weiß und rot - lassen alle Schichten des Bildes sichtbar.
Dietrich Förster, in München geboren, absolvierte mehrere Ausbildungsgänge. Nach einem Praktikum in einem Architekturbüro in Berlin studierte er zunächst Industrial Design an der FH München, es folgte ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Professor Ladner. Mit einer Zeit als Meisterschüler und dem Diplom schloss er seine Ausbildung. Er realisierte zahlreiche Skulpturen im öffentlichen Raum, in Italien, am Bodensee, in München, Erfurt und Regensburg. Vielfach belegte er bei Wettbewerben den 1. oder 2. Platz. Förster reagiert mit seinen Arbeiten - so auch in der Bruckmühler Galerie - auf Räume und Situationen. In seinen Raumskulpturen, die aus Holz oder auch Glas gearbeitet sind, geht er von einer mathematisch definierten Grundform aus, die sich dann zu einer freien Bewegung ändert oder auflöst.

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